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Deutsche Entertainment übergewichten


26.04.2002
BW Bank

Die Analysten der BW Bank bewerten die Deutsche Entertainment-Aktie (WKN 551390) mit "übergewichten".

In den letzten Wochen sei der Aktienkurs der DEAG massiv unter Druck geraten. Man sehe den Grund für den Kursrückgang in der Musical-Tochtergesellschaft Stella Entertainment, bei der die Liquiditätssituation derzeit ziemlich angespannt sein dürfte. Dennoch halte man eine Insolvenz der gesamten Stella Entertainment AG für unwahrscheinlich. Durchaus vorstellbar wäre aber, dass für die defizitäre Betriebs-GmbH für das Hamburger Musical ein Insolvenzverfahren eingeleitet werde.


Auch die Betriebs-GmbH für das schwach laufende Musical in Berlin könnte stillgelegt oder eventuell verkauft werden. Die profitablen Musicals in Stuttgart und Bochum dagegen dürften weiter betrieben werden. Für die DEAG würde diese Stella-Teilinsolvenz neben einem Umsatzausfall in den Folgejahren einen einmaligen außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf für aktivierte Musicalproduktionskosten in der Größenordnung von ca. 9 Mio. Euro hervorrufen.

Das Eigenkapital in der Konzernbilanz würde sich dann von 68 Mio. Euro auf immer noch komfortable 59 Mio. Euro reduzieren, was einem Buchwert von über 7 Euro je Aktie entspräche. Bei einer – unwahrscheinlichen – Totalinsolvenz der Stella Entertainment AG dürften ca. 25 Mio. Euro an außerplanmäßigen Abschreibungen anfallen, was zu einem Buchwert von ca. 5,40 Euro je Aktie führen würde. Man rechne mit einer Teilinsolvenz der Stella und korrigiere die Gewinnschätzungen für 2002 um außerplanmäßige Abschreibungen von 9 Mio. Euro bei der DEAG.

Dennoch halte man den Kursrückgang auf unter 3 Euro für übertrieben. Kurzfristig könnte sich zwar die Meldung über eine Teilinsolvenz der Stella AG noch kursbelastend auswirken, auf Sicht von 3-6 Monaten halte man aber Kurse am vom Wirtschaftsprüfer testierten Buchwert je Aktie für realistisch. Der repräsentiert u.a. neben einem 92.000 qm großen Grundstück in Frankfurt auch das DEAG-Kerngeschäft und Anteile an den profitablen Tochtergesellschaften in der Schweiz und in England.

Trotz des spekulativen Charakters der DEAG-Aktie bestätigen die Analysten der BW Bank ihr Votum "übergewichten".




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